Unsere Rohstoffe

Wie die gesamte Richemont-Gruppe legt Piaget höchsten Wert darauf, dass seine Rohstoffe nur aus verantwortungsbewussten Quellen stammen.

 

Förderung von ethischem Gold und Diamanten

November 2012: Piaget empfing M. Michael Rae, den CEO des Responsible Jewellery Council (RJC). Zu diesem Treffen gesellten sich auch Mitarbeiter der Abteilung „Les Marques et les Entités“ der Richemont-Gruppe sowie Vertreter des Dachverbands der Schweizer Uhrenindustrie „Fédération de Haute Horlogerie“.

 
Michael Rae, CEO des Responsible Jewellery Council (RJC)

Unsere Zulieferer

Ethische und soziale Unternehmensverantwortung genießen bei Piaget auch in den Handelsbeziehungen höchste Priorität. Daher führen wir bei unseren Zulieferern in den sensibelsten Bereichen regelmäßig CSR-Audits durch.

 
Edelstein-Zulieferer von Piaget

Responsible Jewellery Council

Das Logo des „Responsible Jewellery Council“ (RJC)

Im Jahr 2005 trat Piaget dem „Responsible Jewellery Council“ (RJC) bei, um seine Edelstein-, Gold-, Platin- und sonstige Edelmetall-Einkäufe zertifizieren zu lassen. Dieser nicht gewinnorientierte Zusammenschluss will durch die Einführung international gültiger Normen das Vertrauen der Verbraucher in die Schmuckbranche stärken. Nach einem Audit durch ein unabhängiges externes Prüfungsunternehmen wurde Piaget im September 2011 das RJC-Zertifikat verliehen.

2012 beteiligt sich Piaget zusammen mit dem RJC an der Entwicklung einer Garantiekette für Gold und Metalle der Platingruppe.

 

Kimberley-Prozess Zertifizierungsverfahren

Das Logo des „Kimberley Process“

Diamanten bezieht Piaget ausschließlich von Zulieferern, die ein Kimberley Process Certification Scheme (KPCS)-Zertifikat vorlegen können und die Vorschriften des World Diamond Council (WDC) genau befolgen. Gegenwärtig beteiligen sich weltweit 74 Staaten, darunter auch die Schweiz, an der Zertifizierung von Diamanten gemäß dem Kimberley-Prozess, um auszuschließen, dass mit dem Erlös illegal geschürfter Steine Rebellenorganisationen und Bürgerkriege finanziert werden. Darüber hinaus kauft Piaget infolge der schwerwiegenden Ereignisse in Simbabwe seit 2009 keine Diamanten mehr, die aus der Region Marange stammen.

 

Zertifizierung der Lederarmbänder

Logo von Cites

Seine Lederarmbänder fertigt Piaget z.T. aus exotischen Tierhäuten, die durch das Washingtoner Artenschutzabkommen (CITES) überwacht werden. Eine internationale Kontrollorganisation stellt sicher, dass durch den Handel mit Wildtieren und -pflanzen keine Art vom Aussterben bedroht wird. Für jede Aus- und Einfuhr einer exotischen Tierhaut benötigt man Erlaubnispapiere des Herkunftslandes, die bestätigen, dass die exportierten Erzeugnisse nicht von Arten stammen, die auf der roten Liste stehen. Piaget achtet auch bei seinen Zulieferern streng auf diese Papiere bzw. die Einhaltung des CITES und geht freiwillig noch einen Schritt weiter, indem es keine Armbänder aus Rochenleder mehr herstellt. Auch gewisse Waran-, Python- und Krokodilleder (unter anderem Krokodil Porosus) werden nicht mehr verarbeitet.

 

Edelsteine

Die Edelsteine des Schmucks von Piaget

Für die Edelsteine existiert bis jetzt kein internationales Abkommen. Allerdings hat die Staatengemeinschaft 2007 Missstände in Birma (Myanmar) scharf verurteilt und die Schmuckindustrie aufgefordert, keine Edelsteine – insbesondere Rubine, Saphire und Jade – mehr aus diesem Land zu beziehen. Piaget hält diesen Boykott seither ein.

Auch Korallen verwendet Piaget bewusst nicht mehr, um die Flora und Fauna des Meeresgrunds zu erhalten.

 

Zertifikate

Zertifikat „Responsible Jewellery Council“
Das Logo des „Responsible Jewellery Council“ (RJC)

Die Marke Piaget bürgt für Exzellenz in allen Bereichen und steht für Qualität und volle Integrität aller Produkte des Hauses. Dieses Engagement wurde im September 2011 durch die Zertifizierung des Responsible Jewellery Council offiziell anerkannt.