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Die Feier des „Piaget Rose Day“ in Frankreich

Ein Förderer schöner Rosen und Künste

Der „Piaget Rose Day“ erinnert an den Tag, an dem eine der schönsten Rosen der Welt auf den Namen „Yves Piaget“, getauft und zur unerschöpflichen Inspirationsquelle für die Designer der Manufaktur wurde. Den diesjährigen „Rose Day“ wird Piaget im ehemaligen Garten von Frankreichs berühmtester Rosen-Liebhaberin begehen: Kaiserin Joséphine.

Ihr originalgetreu wiederhergestellter historischer Rosengarten auf Schloss Malmaison wird an diesem Tag, dem 5. Juni 2014, feierlich eröffnet. Dank großzügiger Unterstützung des Hauses Piaget konnten nicht nur alle alten Rosensorten der legendären Sammlerin erneut angepflanzt, sondern auch zwei ihrer prachtvoll bestickten kaiserlichen Galagewänder restauriert werden. Aus der gemeinsamen Liebe zur Königin der Blumen betätigte sich das Schweizer Schmuck- und Uhrenhaus als Förderer schönen Kunsthandwerks und schöner Gärten.

Piaget veranstaltet den „Rose Day
Die Feier des „Piaget Rose Day

Yves Piaget, Ästhet und passionierter Rosenfreund

„Rosen sind für mich eng mit Kindheitserinnerungen verbunden“, erzählt Yves Piaget gerne. Diese Blumen faszinierten ihn sein ganzes Leben lang, so dass er sich schließlich sogar als Jury-Mitglied beim internationalen Wettbewerb für neue Rosensorten in Genf engagierte und eine goldene Rose als alljährliche Siegestrophäe stiftete. Zur Ehrung dieser Leidenschaft taufte der bekannte Züchter Meilland seine spektakuläre Siegerrose aus dem Jahr 1982 auf den Namen „Yves Piaget“. Ihre wunderschönen Kelche aus 80 gezackten, tiefrosafarbenen Blütenblättern wurden zu einer bevorzugten Muse der Manufaktur, die viele Piaget-Schmuck-Kreationen inspirierte.

Eine ebenso passionierte Rosen-Liebhaberin war die erste Frau Napoleon Bonapartes, Joséphine. Sie widmete ihnen im Schlosspark von Malmaison einen legendären Garten.

Wiedereröffnung des historischen Rosengartens von Schloss Malmaison am „Piaget Rose Day“ 2014

Joséphine (1763-1814), deren eigentlicher Vorname Marie Joseph Rose lautete, erwarb 1799 gemeinsam mit ihrem Ehemann Napoleon Bonaparte das Schloss Malmaison. Da sie sich lebhaft für Botanik und alles Exotische interessierte, ließ sie sich aus der ganzen Welt Tiere kommen, die frei im Schlosspark umher liefen und hegte in einem 50 m langen Gewächshaus über 200 tropische Pflanzen.

Die größte Attraktion, die Besucher aus ganz Europa nach Malmaison zog, war jedoch Joséphines Sammlung von 250 verschiedenen Rosensorten. 1805 beauftragte die Kaiserin den berühmten Aquarellmaler P.J. Redouté, jede einzelne detailgenau zu porträtieren und schuf damit ein regelrechtes Rosenarchiv, das bis heute zu den wichtigsten Botanikwerken der Welt zählt.

Leider verfiel das Rosarium Laufe der Zeit zu einem recht kümmerlichen Rest. Die Domäne von Malmaison beschloss, es zum 200. Todestag Joséphine de Beauharnais (1814-2014) grundlegend restaurieren zu lassen. Im Rahmen eines von Piaget gesponserten Großprojekts wurden insgesamt 750 Rosenstöcke historischer Sorten aus der Zeit des Premier und Second Empire angepflanzt.

Die feierliche Wiedereröffnung dieses großartigen Rosengartens und einzigartigen französischen Kulturerbes findet nun anlässlich des „Piaget Rose Day“ am 5. Juni 2014 statt.
Als weitere Hommage an Joséphine und ihre lebenslange Rosenleidenschaft brachte Piaget die Haute Joaillerie-Kollektion „Rose Passion“ heraus: 100 atemberaubende Kreationen aus Gold und den schönsten Edelsteinen, die vielfach das emblematische Rosenmotiv des Hauses aufnehmen.

Wiedereröffnung des Gartens von Schloss Malmaison durch die Herren Piaget, Lefébure, PLM, D'Heygère
Yves Piaget im Garten für alte Rosen

Wiedereröffnung des Gartens von Schloss Malmaison durch die Herren Piaget, Lefébure, Philippe Léopold Metzger und D'Heygère.

Yves Piaget im Garten für alte Rosen

Piaget als Förderer des Kunsthandwerks: die Restaurierung eines Kleids und Gala-Umhangs von Kaiserin Joséphine

Weithin berühmt für ihren raffinierten Chic ließ Joséphine ihre Kleider und ihren Schmuck von den besten Handwerkern ihrer Zeit anfertigen. Als ebenso bewundertes wie eifrig kopiertes Vorbild höfischer Eleganz wurde die Kaiserin zum Förderer vieler Werkstätten und Manufakturen wie etwa der Lyoner Seidenindustrie.

Zahlreiche ihrer kostbaren Besitztümer befinden sich bis heute im staatlichen Museum von Malmaison. Zwei ihrer prunkvollsten Gewänder wurden ebenfalls mit Hilfe von Piaget restauriert: ein prächtiges Kleid mit Umhang aus elfenbeinfarbenem Seidenrips, bestickt mit Blumenmotiven und Lotusblättern aus Gold, Silber und Kristallpailletten. Als typisches Beispiel des aufwendigen damaligen Kleidungsstils prangt das Ensemble in einer zentralen Vitrine der Ausstellung „Joséphine“, die bis zum 29. Juni im Pariser „Musée du Luxembourg“ zu sehen ist.

Das Engagement Piagets dafür, dass dieses modische Meisterwerk aus dem frühen 19. Jahrhundert und der Rosengarten von Malmaison wieder in ihrer alten Pracht erstrahlen können, ist ein weiteres farbenfrohes Kapitel in der Geschichte der Yves Piaget Rose.

Porträt Joséphine de Beauharnais von Andrea Appiani
Ein Rosenkranz von Pierre Joseph Redouté
 

Porträt Joséphine de Beauharnais von Andrea Appiani

Ein Rosenkranz von Pierre Joseph Redouté

02.06.14 Großveranstaltungen
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