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Das Schloss Malmaison

Rosen haben eine Geschichte, die Piaget sich zu bewahren bemüht. Als Sponsor für das Restaurierungsprojekt des „historischen Rosengartens“ von Schloss Malmaison bei Paris trägt das Schweizer Schmuck- und Uhrenhaus Piaget dazu bei, eine der schönsten Liebeserklärungen an die Rosen wieder zum Leben zu erwecken.

Piaget als Kunst-Sponsor

Als Sponsor eines Restaurierungs-Projekts des Nationalmuseums von Malmaison trägt Piaget dazu bei, dass der historische Rosengarten des Schlosses zum 200-jährigen Todestag der Kaiserin 2014 wieder in alter Pracht erstrahlt.

Durch ihren Taufnamen „Rose“ entwickelte die Kaiserin, die erst Napoleon in Joséphine umbenannte, von klein auf eine besondere Affinität zur Königin der Blumen, welcher auch die Schmuck-Kollektion Piaget Rose huldigt. Die in ihrem Schlossgarten angepflanzte Sammlung wurde zu einer der reichhaltigsten und vielbestauntesten Europas. Beim Tod Joséphines, 1814, enthielt sie ungefähr 250 verschiedene Rosensorten. Jetzt will das Museum von Malmaison das botanische Wirken der Kaiserin zu neuen Ehren bringen, indem es insgesamt 750 Rosen anpflanzt, die aus der Zeit des Premier und Second Empire stammen.

Die Restaurierung des Rosariums ist ein Gemeinschaftsprojekt mit der Gartenbauschule von St. Germain en Laye, die es als Lehrbaustelle durchführt. Piaget ist stolz darauf, an dem anspruchsvollen Vorhaben mitzuwirken, Joséphines Rosenpassion für eine breite Öffentlichkeit wieder erlebbar zu machen.

Porträt der Kaiserin Joséphine von Firmin Massot

Kaiserin Joséphine

Wie kein anderer verkörpert die ehemalige französische Kaiserin Joséphine, Ehefrau Napoleons, die Leidenschaft für Rosen. Sie musste sie überall und in jeder Form um sich haben, in ihren Gärten, in ihren Salons, ja selbst auf ihren Kleidern und Frisuren, die sie mit frischen Blüten schmückte. Rosen gehörten einfach zu ihrem täglichen Leben dazu.

Aber das Interesse dieser geschmackvollen, tonangebenden und gebildeten Frau, ging über die reine Koketterie hinaus. Sie wollte immer mehr über ihre Lieblingsblume erfahren, sie hegen und erhalten, ihr Wissen mit anderen teilen. Sie engagierte Botaniker, um auf der ganzen Welt nach bislang auf dem europäischen Kontinent unbekannten Rosensorten zu suchen, die sie in ihren Schlosspark pflanzte.

Sie beauftragte sogar den Aquarellmaler Redouté, jede einzelne Sorte exakt zu porträtieren. Die Sammlung Joséphines wurde ein regelrechtes Rosenarchiv. Gemeinsam mit Redouté leistete sie einen fundamentalen Beitrag zur Kenntnis der Rosen.

Botanische Tafeln von P-J. Redouté im Schloss Malmaison
Botanische Tafel eines Rosenstocks, ein Werk von Pierre Joseph Redouté
Ein Rosenstock (das Symbol von Piaget), illustriert von Pierre Joseph Redouté
Botanische Tafeln von  P-J. Redouté im Schloss Malmaison

Das Schloss Malmaison

1799 erwarben Joséphine und Napoleon Bonaparte das ungefähr 15 km von Paris gelegene Schloss Malmaison und die zukünftige Kaiserin begann, es zu dem Kleinod zu gestalteten, das uns noch heute mit seinem Charme verzaubert. Das Palais wurde in der Zeit des Konsulats, von 1800 bis 1802, neben den Tuilerien zum offiziellen französischen Regierungssitz.

Joséphine scheute keine Kosten und Mühen, es ständig zu verschönern und mit neuen Attraktionen auszustatten. Insbesondere der Park des späteren „Palais impérial de Malmaison“ bot eine Unzahl verschiedener Pflanzen und exotischer Tiere, wie Zebras, Antilopen, Strauße oder schwarze Schwäne zum Bestaunen. 1809 ließ sich Napoleon aus Gründen der Staatsräson von Joséphine scheiden und überließ ihr Malmaison, wo sich die Ex-Kaiserin weiterhin am liebsten aufhielt.

Sie starb dort 1814 und das Schloss ging in Privatbesitz über. 1904 wurde es von einem großzügigen Stifter an den französischen Staat übertragen. Es gehört heute zu den französischen Nationalmuseen.

Tags : Piaget Rose
06.05.12 Großveranstaltungen
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