Die Entstehung eines Uhrwerks

Uhrwerke von Piaget – Schweizer Haute Horlogerie

Piaget ist eines der wenigen Uhrenhäuser, die ihre Uhrwerke selbst konzipieren, entwickeln und herstellen – und dies bereits seit 1874. In ihrer meisterhaften Beherrschung ultraflacher Horlogerie stellt die Manufaktur mit seinen Luxusuhren und Kalibern immer wieder neue Rekorde auf. Die Höhe jedes einzelnen Werkteils wird auf das absolute Minimum reduziert, manche sind kaum dicker als ein menschliches Haar. Über die Hälfte aller von Piaget produzierten Uhrwerke sind ultraflach. Die Veredelungen erfolgen nach allen Regeln der Uhrmachertradition und einem besonders strengen internen Lastenheft. Die Spezialisten von Piaget beherrschen mehr als vierzehn verschiedene Arten der Verzierung, wie z. B. das Perlieren, Anglieren und Polieren, kreisförmige Genfer Streifen oder die Gravur des Piaget Wappens. Um seinen ästhetischen Ansprüchen gerecht zu werden, definiert Piaget die Grenzen des technisch Machbaren ständig neu. Davon zeugt u. a. das flachste Formtourbillon der Welt, das zudem in der optisch ansprechenderen, aber planerisch und technisch sehr viel komplexeren fliegenden Version gebaut wurde. Für seine prestigeträchtigsten Komplikationen verfügt Piaget über ein Atelier, das sich ausschließlich der Haute Horlogerie widmet. In minutiöser Kleinarbeit werden hier die berühmten Tourbillons, ewigen Kalender oder Minutenrepetitionen von den besten Handwerkern zum Leben erweckt. Dabei reihen sich alle großen Komplikationen in das stetige Streben Piagets nach größtmöglicher Flachheit ein. Jedes Komplikationswerk wird vollständig von jeweils einem in der Manufaktur ausgebildeten Uhrmachermeister zusammengebaut, der zur Elite seines Faches zählt. Piaget hat in La Côte-aux-Fées eine einzigartige Konzentration spezieller Know-hows und Handwerkstechniken erzielt, die aus dem großartigen Erbe helvetischer Uhrmacherkunst schöpfen und ständig durch die visionäre Kreativität der außergewöhnlich begabten Piaget Uhrmacher neu belebt wird.

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